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Ruderleistungszentrum Hannover

nominiert für den Lavespreis 2002
Ort/Situation:
Nordöstlicher Uferstreifen des Conti-Geländes in Hannover-Limmer.
Der 8km lange Leineverbindungskanal wird als Ruderstrecke verwendet.
Der Deutsche-Ruder-Verband will in Hannover einen weiteren
Leistungsstützpunkt etablieren.
Idee:
Entlang der Wasserwege wird eine Sportachse durch Hannover
geschaffen, welche die verschiedenen Sportarten erlebbar verbindet.
Dadurch wird der bereits überfrachtete Maschseeraum mit dem Sportpark
entlastet und ein Erlebnisraum geschaffen, der sich bis in die
umliegenden Naherholungsgbiete zieht. Der Sport wird dabei als
Identifikationsmerkmal für Hannover stärker ausgebaut. Ruder- und
bereits vorhandenes Kanuleistungszentrum werden zu einem
Wassersportpark zusammengeschlossen.
Entwurf:
Der komplette Uferstreifen wird nach seiner Entgiftung neu
modelliert. Es entsteht ein eigenständiges System aus Wegen, Gebäuden,
Vegetation und Freiflächen, das von der Entwicklung des Conti-Geländes
unabhängig bleibt. Die Abmessungen der Gebäude erinnern an Ruderboote.
Sie nehmen die Sportrichtung auf und bringen damit die Geschwindigkeit
des Sports zum Ausdruck. Das Thema des Kortenstahls begleitet die
Sportachse. Neben der bereits vorhandenen Verwendung als
Kanalbegrenzung wird er als Gestaltungsmittel aufgegriffen und unter
anderem als Fassadenmaterial eingesetzt.
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